Berkeley Software Distribution
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''ab 4.4BSD:'' eigenständig |Architekturen= |Lizenz=[[BSD-Lizenz]] |Sonstiges=Entwicklung am Original eingestellt; an [[#Die Projekte NetBSD, FreeBSD und OpenBSD|BSD-Derivaten]] weiter aktiv |Website=[http://www.bsd.org/ www.bsd.org] }} Die '''Berkeley Software Distribution''' ('''BSD''') ist eine Version des [[Betriebssystem]]s [[Unix]], die an der [[University of California, Berkeley|Universität von Kalifornien in Berkeley]] ab [[1977]] entstanden ist. BSD basiert auf [[AT&T]]s Unix Sixth Edition (V6) und Seventh Edition (V7), die ab [[1975]] (V6) bzw. [[1979]] (V7) den Universitäten zum Preis der Datenträger zur Verfügung gestellt wurden, verbunden mit der Erlaubnis, den [[Quellcode]] einzusehen und zu modifizieren. Inzwischen ist der komplette Quellcode umgeschrieben, und es gibt keine einzige Zeile AT&T-Quellcode in aktuellen BSD-Distributionen. Die ursprüngliche durch die Universität erstellte BSD-Distribution ist kaum noch gebräuchlich. Der Begriff BSD bezeichnet heute viel mehr eine ganze Klasse von [[Unix-Derivat]]en, die ihre Wurzel in der eigentlichen BSD haben, wie z. B. die frühen Versionen von [[SunOS]] und [[Ultrix]]. BSD ist neben [[System V]] eine der beiden großen Hauptlinien der Unix-Entwicklung. Seit den [[1990er]] Jahren sind aus BSD die freien Betriebssysteme [[FreeBSD]] ([[1993]]), [[NetBSD]] (1993), [[OpenBSD]] ([[1995]]), [[DragonFly BSD]] ([[2003]]) entstanden. Ein auf BSD basierendes (und mit FreeBSD recht verwandtes) Betriebssystem wurde als [[BSD/OS]] von BSDi, später von [[Wind River Systems]] kommerziell vertrieben. Heute ist [[Mac OS X]], das ebenfalls auf [[FreeBSD]] basiert, die verbreitetste kommerzielle Variante. == Die BSD-Lizenz == Der Quellcode der Distribution wurde von Berkeley unter der [[BSD-Lizenz]] freigegeben, eine ''freie'' Lizenz, die heute in modifizierter Form auch für andere Programmpakete verwendet wird. Im Gegensatz zur [[GNU General Public License]] erlaubt es die BSD-Lizenz, unter Beachtung einiger Regeln, den Quellcode zur Entwicklung eigener, proprietärer Programme zu verwenden. Diese Programme können dann unter eine beliebige andere (restriktivere) Lizenz gestellt werden, wie es [[Apple]] bei der Entwicklung von [[Mac OS X]] und dessen Basis [[Darwin (Betriebssystem)|Darwin]] getan hat. == Neuerungen von Berkeley == BSD hatte großen Einfluss auf die Unix-Entwicklung. Es wurden Änderungen am [[Kernel]] vorgenommen, das System wurde auch sonst wesentlich erweitert. Viele dieser Neuerungen wurden später entweder direkt oder in ähnlicher Form auch in die konkurrierende System-V-Linie übernommen. Die wichtigsten Neuerungen waren: *Das BSD-Fast Filesystem, ein schnelleres [[Dateisystem]] mit langen Dateinamen (die 7er-Edition erlaubte nur 14 Zeichen) *Die [[TCP/IP]] Netzwerkimplementierung *Die [[Socket]]-Schnittstelle, eine allgemeine Netzwerk-Programmierschnittstelle, die auf anderen Systemen übernommen wurde. *Die [[virtuelle Speicherverwaltung]] wurde unter Unix in Berkeley realisiert. *Neue Kommandos, die C-Shell ''[[csh]]'', der Editor ''[[Vi|vi]]'', sowie unter anderem ''rsh'', ''rexec'' und ''rcp''. *Neue Daemonen wie z. B. ''timed'' und ''[[sendmail]]''. == Entwicklungsgeschichte == === Die Anfänge === Die Universität Berkeley erhielt [[1974]] von AT&T die 4er-Edition des noch neuen Betriebssystems Unix. Dieses war gerade in [[C (Programmiersprache)|C]] umgeschrieben worden, ein C-Entwicklungssystem war Teil des Systems. Sofort wurde mit der Erweiterung des Systems begonnen, das auf einer [[PDP-11]]-Maschine der Firma [[Digital Equipment Corporation]] (Digital) lief. Die Arbeiten beschleunigten sich, als [[1976]] [[Ken Thompson]], ein maßgeblicher Unix-Entwickler, eine Gastprofessur in Berkeley antrat. Inzwischen waren auch die 5er- und 6er-Edition erschienen. Die Erweiterungen und Änderungen stellte der damalige Student [[Bill Joy]] 1977 erstmals zusammen und stellte es externen Interessenten auf einem Magnetband zur Verfügung – die erste Berkeley-Software-Distribution. [[1978]] waren bereits so viele neue Teile hinzugekommen, dass die zweite Berkeley Software Distribution (2BSD) zusammengestellt wurde. Diese enthielt bereits die erste Version des Editors vi. === VAX-Computer und DARPA-Einfluss === Inzwischen hatte Digital eine neue Prozessorlinie namens VAX herausgebracht, deren erster Vertreter die [[VAX-11]]/780 war. [[VAX]] hieß eigentlich ''Virtual Address Extension'' und war zunächst als Erweiterung für die PDP-11-Linie gedacht. Die VAX wurde aber eine eigene Prozessorlinie und Digital plante, den Verkauf von PDP-Maschinen zugunsten der VAX-Linie einzustellen. AT&T hatte zwar bereits eine [[Portierung]] von Unix V7 auf den VAX-Prozessor fertiggestellt (Version 32/V), diese unterstützte jedoch keine virtuelle Speicherverwaltung. Berkeley portierte 2BSD auf die VAX-11/780 und implementierte eine virtuelle Speicherverwaltung. Für VAX-Maschinen erschienen 1979 3BSD und dann [[1980]] 4BSD. Die Entwicklung von BSD-Versionen für PDP-11s wurde unabhängig davon mit 2BSD weitergeführt, da der Adressraum der PDPs von nur 64 KByte zu klein für die neuen Versionen war. 1980 wurde ein Vertrag mit der Forschungsabteilung des amerikanischen Verteidigungsministeriums [[DARPA]] geschlossen. 3BSD und 4BSD sollten die Grundlage für die DARPA-Entwicklungen, insbesondere im Bereich der Vernetzung, werden. Dies führte zur Integration der [[Internet]]-Netzprotokolle (TCP/IP) in die BSDs. Gleichzeitig beschloss AT&T ihre 7er-Edition (V7) zum [[System III]] und dann zum System V weiterzuentwickeln und kommerziell zu vermarkten. Die neue Berkeley-Version hieß daher nicht 5BSD, sondern 4.1BSD, um Verwechslungen auszuschließen. Mit 4.1BSD und den internen Versionen 4.1a, 4.1b und 4.1c wurde die Performance des Systems verbessert, erste TCP/IP-Protokolle eingefügt und Netzwerkwerkzeuge (''rsh'', ''rcp'') entwickelt. AT&T übernahm diese Entwicklungen später in ihr System V-Produkt. Da die Berkeley-Distribution immer noch frühen Quelltext von AT&T enthielt, verlangte AT&T den Erwerb einer (teuren) Lizenz von jedem, der Code aus Berkeley verwendete. === Die kommerzielle Ära === ==== Aufstieg ==== Computerhersteller übernahmen die Berkeley Software Distribution und passten sie auf ihre Maschinen an. [[1982]] wechselte [[Bill Joy]] zur neu gegründeten Firma [[Sun Microsystems]], die im selben Jahr die erste Version ihres auf BSD basierenden Betriebssystems SunOS herausbrachte. SunOS wurde im Lauf seiner Entwicklungsgeschichte um viele Funktionen des ohnehin lizenzierten System V erweitert, blieb aber lange Zeit seinen BSD-Wurzeln treu. [[1983]] brachte Digital für PDP-11 Ultrix-11 und dann für VAX-Computer Ultrix-32 heraus. Ultrix basierte ebenfalls auf BSD. Es wurde später auch auf [[MIPS-Architektur|MIPS]]-Prozessoren portiert, die Digital in seiner Workstation-Linie verwendete. Auch andere Unix-Hersteller verwendeten Teile der BSD. So setzte [[NeXT]] ab 1988 für ihr Betriebssystem [[NeXTSTEP]] ein BSD-System, allerdings mit einem [[Mach (Kernel)|Mach]]-Mikrokernel, ein. System V übernahm nach und nach Code von BSD, es bildete die Grundlage dieser Unix-Systeme. ==== Fall ==== Digital brachte um [[1990]] ihren [[Alpha-Prozessor|Alpha]]-Mikroprozessor heraus, der die [[VAX]]- und MIPS-Produkte ablösen sollte. Gleichzeitig wurde die Weiterentwicklung von Ultrix eingestellt, da auf Alpha das neue [[OSF/1]] – ein Unix-Klon – angeboten wurde. Sun bildete [[1988]] mit [[Unix International]] eine Allianz mit AT&T und portierte ihr SunOS ebenfalls auf System V mit BSD-Erweiterungen. [[1992]] erschien SunOS5 (auch [[Solaris (Betriebssystem)|Solaris]]2), das kein direkter Abkömmling der BSD-Distribution mehr war. Damit war der letzte große Unix-Hersteller auf System V umgeschwenkt, alle Unix-Systeme verwendeten jedoch immer noch große Teile der BSD, darunter die von BSD eingeführten Kommandos und die TCP/IP-Netzwerkimplementierung. === Weiterentwicklungen bei Berkeley === Berkeley setzte seine Tradition fort und entwickelte die Distribution weiter. 1983 erschien 4.2BSD und [[1986]] 4.3BSD. Es wurde klar, dass die VAX-Prozessoren durch andere Systeme abgelöst werden mussten, mit 4.3BSD-Tahoe (1988) wurde der Kernel in maschinenabhängige und portable Teile getrennt, 1990 erschien mit 4.3BSD-Reno eine Version, die unter anderem den Mach Mikrokernel unterstützte. 4.3BSD wurde sogar auf die PDP-11 Maschinen (zurück-)portiert und 1992 als 2.11BSD veröffentlicht. Der 250kByte große Kernel wurde dabei mit Overlay-Techniken auf den nur 64KByte großen Adressraum der PDP abgebildet. === BSD und AT&Ts Unix-Quellcode === Ende der [[1980er]] hatte Berkeley so viele Erweiterungen eingebaut, dass nahezu der gesamte Unix-Quellcode von AT&T durch eigene Versionen ersetzt war. Hersteller von auf BSD basierenden Unix-Versionen mussten trotzdem wegen der übrigen Teile eine (teure) System V-Lizenz von AT&T erwerben. Da unter anderem die gesamte Netzwerkimplementierung von Berkeley stammte, hatten auch andere Hersteller Interesse an den Berkeley-Entwicklungen, jedoch ohne eine AT&T-Lizenz erwerben zu müssen. [[1989]] gab die Universität deshalb die ''Networking Release/1'' heraus, die alle von Berkeley identifizierten Dateien ohne Code von AT&T umfasste. Diese Version stellte jedoch kein vollständiges Betriebssystem mehr dar. [[1991]] erschien dann die ''Networking Release/2''. Bill Jolitz ergänzte 1992 diese Release um nur sechs Dateien und veröffentlichte einen Patch, so dass ein vollständiges, fortgeschrittenes Betriebssystem für [[Intel 80386]]-Prozessoren namens [[386BSD]] entstand. Ebenfalls 1992 begann eine von der Universität Berkeley gegründete Firma namens BSDi (Berkeley Software Design Inc.) mit der Vermarktung der auch zum Betriebssystem erweiterten Networking Release/2. Sie vermarkteten ihr System unter dem Namen Unix inklusive Quellcode für den Dumping-Preis von 995 Dollar. Die [[Unix System Laboratories]] (USL), ein Zweig von AT&T, verklagten BSDI und die Universität daraufhin auf Einstellung des Verkaufs wegen Markenverletzung und teilweiser Verwendung ihres Quellcodes. Eine einstweilige Verfügung wurde jedoch abgelehnt. Im Laufe dieses Rechtsstreits stellte sich heraus, dass AT&T Quellcode von Berkeley übernommen hatte (was wegen der BSD-Lizenz legal war), dabei jedoch die Urheberschaft Berkeleys aus dem Quellcode und der Dokumentation entfernt hatte (was in der BSD-Lizenz untersagt ist). Der Rechtsstreit endete [[1994]] damit, dass AT&T in einigen seiner Dateien die Urheberschaft von Berkeley wieder eintragen musste. Berkeley musste nur drei der über 18.000 Dateien der Networking Release/2 entfernen und einige kleine Änderungen durchführen. Die Release war damit frei von Unix-Quellcode. Im selben Jahr gab Berkeley dann die Version ''4.4BSDLite'' als Nachfolger der Networking Release/2 heraus. 1995 war dann die Version ''4.4BSDLite2'' die letzte Version der Berkeley Software Distribution. 4.4BSDLite und Lite2 wurden zusammen mit 386BSD zur Grundlage von NetBSD, FreeBSD und kurz darauf OpenBSD. Die BSDi entwickelte und vertrieb ihr System weiter unter dem Namen BSD/OS. Im Jahre [[2001]] wurde BSDi von Wind River Systems, Kalifornien aufgekauft. === Berkeley-Software-Distributionen === * 1977 Berkeley Software Distribution für PDP-11 von Bill Joy – Pascal, ''ex'' * 1978 Second Berkeley Software Distribution (2BSD) für PDP-11 – ''vi''-Editor * 1979 3BSD Portierung auf VAX-Computer, erste virtuelle Speicherverwaltung * 1980 4BSD Neue Version für VAX – mail, Job-Control * [[1981]] 2.8BSD Weiterentwicklung für PDP-11 * 1981 4.1BSD Performanceverbesserungen * 1982 Interne Versionen 4.1a, 4.1b, 4.1b Netzwerk-Weiterentwicklung, Performance-Verbesserungen * 1983 2.9BSD Weiterentwicklung für PDP-11 * 1983 4.2BSD neues Dateisystem, TCP/IP * 1986 4.3BSD Performanceverbesserung, robuste Netzwerkimplementierung * 1988 4.3BSD-Tahoe Separation der maschinenabhängigen und portablen Kernelteile * 1989 2.10.1 letzte Version der Weiterentwicklung für PDP-11 * 1989 Networking Release/1 * 1990 4.3BSD-Reno Mach Support, Portierung von Suns Network File System NFS * 1991 Networking Release/2 (4.3BSD-Lite) * 1992 2.11BSD Portierung von 4.3BSD auf PDP-11-Computer * 1992 386BSD von Bill Jolitz (4.3BSD-Lite mit Unterstützung für Intel 80386-Prozessoren) * 1992 BSDi bietet kommerzielle Version der BSD als Unix an * 1993 Gründung der NetBSD- und FreeBSD-Projekte * 1994 4.4BSD-Lite (ohne AT&T Code) und 4.4BSD-Encumbered * 1994 BSD/OS neuer Name des Systems der BSDi * 1995 Gründung des OpenBSD-Projekts * 1995 4.4BSD-Lite2 letzte Release der Berkeley Software Distribution * 2003 Wind River stellt die Produktion von BSD/OS ein == Die Projekte NetBSD, FreeBSD und OpenBSD == Das freie 386BSD (1992) von [[Bill Jolitz]] zog Entwickler an, zumal PCs mit 80386-Prozessor sehr preiswert wurden. Jolitz war fest angestellt und hatte nicht immer genügend Zeit für die Fehlerbehebung und Einarbeitung von Verbesserungsvorschlägen. Dies veranlasste einige Entwickler im Jahre 1993 zwei Nachfolgeprojekte, NetBSD und FreeBSD, fast gleichzeitig ins Leben zu rufen. Nachdem 1994 der Streit mit AT&T beigelegt war, brachten beide Projekte neue Versionen auf Grundlage von 4.4BSD-Lite heraus, das keinen AT&T-Quellcode mehr enthält: NetBSD 1.0 (1994) und FreeBSD 2.0 (Anfang 1995). 1995 zerstritt sich einer der Gründer des NetBSD-Projektes, [[Theo de Raadt]], mit den anderen Entwicklern und spaltete ein eigenes Projekt namens OpenBSD ab. Seit 2003 gibt es mit [[DragonFlyBSD]], einer Abspaltung von FreeBSD, ein weiteres BSD-Projekt. Auch das Betriebssystem Mac OS X und dessen Open-Source-Pendant [[Darwin_(Betriebssystem)|Darwin]] von Apple, die nach dem Aufkauf von NeXT entwickelt wurden, basieren weitgehend auf BSD, speziell FreeBSD. Durch die Fortführung und Weiterentwicklung von NeXTSTEP als Mac OS X erfuhr BSD einen technologischen Aufschwung und eine sehr starke Verbreitung, die es mittlerweile als ähnlich wichtig wie [[Linux]] erscheinen lässt. === Gemeinsamkeiten und Unterschiede der BSDs === Die BSD-Projekte verstehen sich nicht als Konkurrenz, sondern als Ergänzung. Neuentwicklungen und insbesondere die zahlreichen Gerätetreiber eines Projekts werden von den anderen übernommen. Alle Projekte haben die Entwicklung eines ''freien'' Systems zum Ziel, ins eigentliche System soll daher nur mit der BSD-Lizenz kompatibler Code einfließen. Die Details der Interpretation des Begriffs freie Software unterscheiden sich jedoch geringfügig. NetBSD möchte eine möglichst große Zahl verschiedener Hardwarearchitekturen und Prozessoren unterstützen. ''Of course it runs NetBSD'' ist der Slogan des Projekts. Derzeit ist es auf 54 Architekturen lauffähig, weshalb es unbestritten als das portabelste Betriebssystem bezeichnet werden kann. Ein besonderes Augenmerk liegt dabei auf der Durchsetzung eines systemweiten, sauberen Designs und einer klaren Struktur. Dazu kommt die kontinuierliche Schaffung und Verbesserung maschinenunabhängiger Schnittstellen, etwa für Gerätetreiber, welche die sprichwörtliche Portabilität von NetBSD überhaupt erst ermöglichen. Dass diese Merkmale nicht nur auf exotischen Hardwareplattformen ihre Vorzüge offenbaren beweist die zunehmende Zahl an Nutzern, die NetBSD auf herkömmlichen x86-Desktop-Systemen einsetzen. FreeBSD konzentriert sich anfangs auf [[Personal-Computer|PC]]-Hardware mit Intels 80386-Prozessor. Eine einfache Installation ist ein Ziel des Projekts, so dass auch Nichtfachleuten die Verwendung dieses Systems ermöglicht wird. Schon früh veröffentlicht das Projekt daher Installation-CDs. Neben Intel- und AMD-Prozessoren werden heute auch andere Prozessoren wie [[Sun SPARC]] und Alpha unterstützt. OpenBSD verfolgt dagegen das Ziel eines sicheren Systems. Dazu gehört zum einen ''proaktive'' Sicherheit, d. h. über Code-Audits sollen soweit wie möglich Fehler entdeckt und im voraus eliminiert werden. OpenBSD ist führend in der Implementation von sicheren, verschlüsselten Übertragungsverfahren. [[IPSec]]-Unterstützung gehört ebenso dazu wie eine offene Implementierung der Secure Shell ''[[ssh]]'' (''OpenSSH''). ''Siehe auch:'' [[Geschichte von Unix]], [[Sockets]] Weitere BSD-Varianten: [[ArchBSD]], [[ClosedBSD]], [[DesktopBSD]], [[DragonFly BSD]], [[Eclipse/BSD]], [[EkkoBSD]], [[emBSD]], [[Firefly BSD]], [[FreeSBIE]], [[GoBSD]], [[GuLIC-BSD]], [[HpBSD]], [[MicroBSD]], [[MirOS BSD]], [[NetBoz]], [[PC-BSD]], [[PicoBSD]], [[SecureBSD]], [[theWall]], [[TrustedBSD]] == Weblinks == * [http://www.bsd.org/ www.bsd.org] * [http://www.levenez.com/unix/ Unix History], von Éric Lévénez * [http://wiki.bsdforen.de/index.php/BSD-Geschichte Geschichte von BSD im Detail] – Geschichte von BSD im Detail im bsdforen.de-wiki * [http://www.oreilly.com/catalog/opensources/book/kirkmck.html Twenty Years of Berkeley Unix], von Marshall Kirk McKusick (englisch) * [http://wiki.bsdforen.de/ deutschsprachiges BSD-Wiki] * {{dmoz|World/Deutsch/Computer/Software/Betriebssysteme/Unix/BSD/|BSD}} *[http://www.freebsdsoftware.org FreeBSD software] [[Kategorie:BSD]] [[Kategorie:Posix]] {{Lesenswert}} [[ar:BSD]] [[ast:BSD]] [[ca:BSD]] [[cs:BSD]] [[da:BSD]] [[en:Berkeley Software Distribution]] [[eo:BSD]] [[es:BSD]] [[et:BSD]] [[fi:Berkeley Software Distribution]] [[fr:Berkeley software distribution]] [[he:BSD]] [[hr:BSD]] [[hu:Berkeley Software Distribution]] [[it:Berkeley Software Distribution]] [[ja:BSD]] [[ko:BSD]] [[li:Berkeley Software Distribution]] [[lt:BSD]] [[nl:Berkeley Software Distribution]] [[no:Berkeley Software Distribution]] [[pl:BSD]] [[pt:Berkeley Software Distribution]] [[ru:BSD]] [[simple:Berkeley Software Distribution]] [[sr:Berkeley Software Distribution]] [[sv:BSD]] [[th:Berkeley Software Distribution]] [[tr:BSD]] [[uk:BSD]] [[vi:BSD]] [[zh:BSD]]
Diese Version des Artikels stammt vom 20.03.2006.
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