Miesmuscheln
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Miesmuscheln
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2006-02-01T14:43:37Z
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{| class="taxobox"
! Miesmuscheln
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| class="taxo-bild" |[[Bild:Miesmuscheln Mytilus 1.jpg|thumb|250px|Miesmuscheln am Ostseestrand]]
|-
! {{Taxonomy}}
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| ''{{Subclassis}}:'' || [[Pteriomorphia]]
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| ''{{Superordo}}:'' || [[Isofilibranchia]]
|-
| ''{{Ordo}}:'' || [[Mytiloida]]
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| ''{{Familia}}:'' || [[Mytilidae]]
|-
| ''{{Subfamilia}}:'' || [[Mytilinae]]
|-
| ''{{Genus}}:'' || Miesmuscheln
|}
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! [[Nomenklatur (Biologie)|Wissenschaftlicher Name]]
|-
| class="taxo-name" | ''Mytilus''
|-
| class="Person" | [[Carl von Linné|Linnaeus]], 1758
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! '''[[Art (Biologie)|Arten (Auswahl)]]'''
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*Miesmuschel (''M. edulis'')
*''M. galloprovincialis''
|}
'''Miesmuscheln''' (''Mytilus''), von [[mittelhochdeutsch]] ''mies'' für 'Moos', auch '''Pfahlmuscheln''' genannt, sind eine weltweit verbreitete Gattung der [[Muscheln]] (Bivalvia). Nachdem die Larven sich etwa vier Wochen freischwebend als Plankton entwickelt haben, setzen sich die Muscheln mithilfe von [[Byssusfäden]] in Küstenregionen, bevorzugt im [[Brackwasser]] von Flussmündungen an Steinen, Pfählen oder ähnlichem fest. Miesmuscheln haben eine graue bis blau-violette, etwa 5 bis 10 Zentimeter lange Schale von länglich ovaler Form.
Einige Miesmuschelarten sind vor den [[Auster]]n die wichtigsten essbaren Muscheln. Dazu gehören vor allem die in [[Atlantik]], [[Nordsee|Nord-]] und [[Ostsee]] vorkommende ''Mytilus edulis'' und die ''Mytilus galloprovincialis'' des [[Mittelmeer]]s. Seit dem 13. Jahrhundert werden sie in Frankreich in Kulturen an Holzpflöcken gezüchtet. Heute werden sie auch an der holländischen, deutschen und italienischen Küste kultiviert. Jährlich kommen etwa 100.000 Tonnen Miesmuscheln in Europa in den Handel.
Miesmuscheln können in seltenen Fällen zu einer "Muschelvergiftung" führen, wenn sie für Menschen giftiges Plankton verzehrt haben; einige wenige Menschen sind auch [[Allergie|allergisch]] gegen ihr [[Protein|Eiweiß]] und reagieren daher ebenfalls mit Vergiftungserscheinungen. Vor der Zubereitung müssen die Muscheln noch leben, also ihr Gehäuse geschlossen halten oder es schließen, wenn darauf geklopft wird. Bleiben sie offen, sollten sie weggeworfen werden, ebenso wie Muscheln, die ''nach'' dem Kochen geschlossen bleiben.
== Feinde ==
Zu den natürlichen Feinden gehören [[Seestern]]e, [[Walross]]e, [[Fische]], wie [[Flunder]] und [[Scholle]], [[Heringsmöwe]]n, [[Austernfischer]] und [[Ente]]n. Von Menschen dürfen sie nur nach strengen Vorgaben und auf eingens dafür vorgesehen Aquakulturen gefischt werden. Miesmuscheln werden nicht nur zum Verzehr gefischt, sie dienen auch als Dünger, Köder zum Angeln und hin und wieder auch zur Befestigung von kiesigen Küsten, wie in der englischen Grafschaft [[Lancashire (Grafschaft)|Lancashire]].
== Weblinks ==
* [http://www.schutzstation-wattenmeer.de/wissen/miesmuschel.html Weitere Informationen von der Schutzstation Wattenmeer]
* [http://www.rezeptewiki.org/wiki/Kategorie:Schalen-_und_Krustentiere Rezepte und Zubereitungsvarianten im Rezepte-Wiki]
[[Kategorie:Muscheln]]
[[Kategorie: Speisefisch und Meeresfrucht]]
[[da:Blåmusling]]
[[en:Blue mussel]]
[[fi:Sinisimpukka]]
[[nl:Mossel]]
[[pt:Mexilhão]]
Diese Version des Artikels stammt vom 04.02.2006.
Der Inhalt dieser Seite basiert auf dem Artikel
„Miesmuscheln“ aus der freien Enzyklop�die
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