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SLUB Dresden




Wikipedia http://de.wikipedia.org/wiki/Hauptseite MediaWiki 1.6alpha first-letter Media Spezial Diskussion Benutzer Benutzer Diskussion Wikipedia Wikipedia Diskussion Bild Bild Diskussion MediaWiki MediaWiki Diskussion Vorlage Vorlage Diskussion Hilfe Hilfe Diskussion Kategorie Kategorie Diskussion Portal Portal Diskussion SLUB Dresden 199085 15079797 2006-03-27T16:19:00Z 136.199.16.219 {{Infobox Anfang}} {{Datenfeld Name|Sächsische Landesbibliothek - Staats- und Universitätsbibliothek}} {{Datenfeld Bild|[[Bild:Slub1.jpg|300px|SLUB Dresden - Haupteingang]]}} {{Datenfeld Bild|[[Image:Slub-dresden-reading-room-2.JPG|300px|SLUB Dresden - Lesesaal]]}} {{Datenfeld Gründung|1556 und 1828}} {{Datenfeld Bibliothekssigel|14|14}} {{Infobox Ende}} Die '''SLUB''' (Sächsische Landesbibliothek - Staats- und Universitätsbibliothek [[Dresden]]) entstand [[1996]] aus dem Zusammenschluss der Bibliothek der [[TU Dresden]] und der Sächsischen Landesbibliothek (SLB). Die SLUB bezog [[2002]] einen großen Neubau am [[Zellescher Weg (Dresden)|Zelleschen Weg]], womit die Bestände zusammengeführt wurden. Sie gehört mit circa sieben Millionen Bestandseinheiten zu den größten Bibliotheken in Deutschland und besitzt als Landesbibliothek das [[Pflichtexemplar]]recht für Sachsen. Innerhalb der SLUB ist die '''[[Deutsche Fotothek]]''' hervorzuheben. Ihr Bildbestand von über zwei Millionen Bilddokumenten beruht auf einer über 80-jährigen Sammlungsgeschichte. Die ältesten Bilder um [[1850]] gehen auf den Fotografen [[Hermann Krone]] zurück. Außerdem ist im Buchmuseum eine auf circa 1200 n. Chr. datierte Abschrift einer [[Maya]] Handschrift („[[Codex Dresdensis]]“) zu sehen. ==Geschichte== ===Geschichte der Landesbibliothek=== Die Sächsische Landesbibliothek wurde [[1556]] von Kurfürst [[August I.]] gegründet und ist damit eine der ältesten Bibliotheken in Deutschland. Als alte Hofbibliothek begründet sich ihr Wert als Sammlung der Buchkunst und ihr Gehalt an Informationen für die [[Geschichte Sachsens|sächsiche Landesgeschichte]]. Bis [[1728]] war die Bibliothek im [[Dresdner Residenzschloss]] untergebracht und wurde dann in den [[Zwinger (Dresden)|Zwinger]] verlegt. [[1739]] gelangte die Bibliothek in den Besitz der Maya-Handschrift. Nach den Zukauf weiterer Sammlungen unter anderem der Bibliothek des [[Heinrich Graf von Brühl|Grafen von Brühl]], überfüllte die Bibliothek den Pavillion im Zwinger, so dass sie [[1786]] in das [[Japanisches Palais|Japanische Palais]] in der [[Innere Neustadt (Dresden)|Neustadt]] verlegt wird, wo sie bis [[1945]] verblieb. [[1788]] wird die Bibliothek dort der Öffentlichkeit zugänglich. Damit erfolgte die öffentliche Präsentation der kurfürstlichen Büchersammlung etwa 50 Jahre später, als die der Schatzkammer im [[Grünes Gewölbe|Grünen Gewölbe]]. Mit der Gründung des [[Königreich Sachsen|Königreichs Sachsen]] erfolgt [[1806]] die Benennung in ''Königliche Öffentliche Bibliothek''. Ende des [[19. Jahrhundert]]s wird die Bibliothek um [[Kartografie|kartografische]] und [[musik|musikalische]] Sammlungen erweitert. Durch die Einrichtung des Freistaates [[Sachsen]] erhielt die Bibliothek [[1918]] erstmal den Namen ''Sächsische Landesbibliothek'', den sie so durchgängig bis in die Gegenwart trägt. [[1935]] wurde das Buchmuseum eröffnet, nach dem der Standort im Japanischen Palais noch einmal modernisiert wurde. [[1945]] wurde die Bibliothek bei den [[Luftangriffe auf Dresden|Luftangriffen auf Dresden]] getroffen und zerstört. Auch in Folge von Kriegsbeute der [[Sowjetunion]] halbiert sich der Bestand. Nach dem Krieg wurde die Bibliothek in die [[Albertstadt]] verlegt und ab [[1949]] wieder zugänglich. [[1966]] kam die Bibliothek durch einen Zusammenschluss an die sehr große Sammlung, [[Stenografie|stenografischer]] Schriften. Auch [[1983]] wurde die Bibliothek noch einmal erweitert, in dem ihr die [[Deutsche Fotothek]] zugeordnet wurde. ===Geschichte der Universitätsbibliothek=== Die Universitätsbibliothek wurde [[1828]] als Bibliothek der ''Königlich-Sächsischen Bildungsanstalt'' angelegt. Zwischen [[1851]] und [[1890]] war die Bildungsanstalt als Königlich-Sächsischen Polytechnischen Schule bezeichnet. [[1772]] wurden dann Hochschule und Bibliothek in die Nähe des heutigen Hauptbahnhofs verlagert. [[1890]] wurde aus der Sammlung die Bibliothek der [[Technische Hochschule|Technischen Hochschule]] und damit eine [[Hochschulbibliothek]] nach heutigem Ermessen. [[1945]] wurde auch die Universitätsbibliothek zerstört und der Bestand reduziert. Es erfolgte die Verlegung der Bibliothek in eine Villa auf dem gegenwärtigen Campus der Universität, in dem jetzt das Rektorat der [[Technische Universität Dresden|Technischen Universität Dresden]] sitzt. Die Umbenennung in [[Technische Universität]] erfolgte [[1961]] womit sich auch die Bezeichnung als [[Universitätsbibliothek]] ergab. Seit [[1977]] werden die Ausleihen in den Sektions- bzw. heutigen Zweigbibliotheken zentral gesteuert. Nach [[1990]] wurde die TU Dresden zur Volluniversität ausgebaut und so die Bibliothek um Zweigbibliotheken der [[Wirtschaftswissenschaft|Wirtschafts-]] und [[Rechtswissenschaft]]en ergänzt. [[1992]] erfolgte die Zusammenführung von TU und der [[Hochschule für Verkehrswesen]] und damit auch die Übernahme deren Bibliothek. Auch [[1993]] wurde die Universitätsbibliothek noch einmal um eine Zweigbibliothek erweitert, als die Medizinischen Akademie der TU zugeordnet wurde. Mit dem Zusammenschluss mit der Landesbibliothek begann [[1999]] der Neubau des Zentralgebäudes im Campus der TU Dresden. Dieser bietet vor allem durch den großen [[Lesesaal]] und die [[Carrel]]s gute Arbeitsbedingungen. == Architektur == Das Hauptgebäude der SLUB wurde von [[1999]] bis [[2002]] erbaut und vom Architektenbüro ''Ortner&Ortner'' entwurfen. Das Bauwerk bietet auf mehr als 40 000 Quadratmetern 1000 Arbeitsplätze, davon 200 in einem großen Lesesaal. Die Baukosten betrugen etwa 90 Millionen Euro. ===Lage=== Die SLUB befindet sich im Stadtteil [[Räcknitz]] am östlichen Ende des Campus der TU Dresden integriert. Vor dem nördlichen Haupteingang befindet sich der Zellesche Weg, eine vierspurige Straße zur Umfahrung der Innenstadt in ost-westliche Richtung. Angelegt wurde sie auf einem Sportplatz der Universität. In der Umgebung befinden sich weitere Bauwerke der Universität vor allem aus den 50er Jahren und Neubauten aus den letzten Jahren so das Biologische Institut. Der Zelleschen Weg befindet sich schon leicht erhöht zur Innenstadt. Nördlich befindet sich auf anderer Straßenseite überwiegend Bebauung mit Einfamilienhäusern und [[Dresdner Villen|Villen]] des Stadtteils [[Südvorstadt]]. Südlich schließt der historische Kern von Räcknitz an, der überwiegend dörflich erhalten ist. Obwohl die Bibliothek nur etwas mehr als einen Kilometer Luftlinie vom [[Dresden Hauptbahnhof|Hauptbahnhof]] entfernt ist, liegt sie sichtbar am Stadtrand. ===Aussenwirkung=== Das Gebäude besitzt neben den zwei aufragenden Gebäudeteilen und dem Eingangsbereiche keine [[Fassade]]. Es ist von der Straße aus zusätzlich mit einem Wall umgeben, auf dem sich noch die alte Beflanzung durch Linden des Sportplatzes befindet. Das Dach des ersten Geschosses ist begehbar und bepflanzt. So befindet sich ein weiterer Eingang im 2. Stockwerk im nördlichen Riegel. Die beiden aufragenden Riegel besitzen sehr wenige Fenster und sind mit hellem Stein verkleidet. Im südlichen Riegel befinden sich Büros der Verwaltung während sich im anderen Teil öffentliche Teile wie das Buchmuseum, eine Cafeteria und Veranstaltungssäale befinden. Da die meisten Teile der Bibliothek aber unterirdisch liegen, ist die Größe der Bibliothek von außen kaum erkennbar. Insgesamt zwei Stockwerke befinden sich unter der ebenerdigen ersten Etage. ===Innenarchitektur=== Das Innere der Bibliothek ist zentral auf den [[Lesesaal]] gerichtet, der mittig unter einem Glasdach liegt. Dieser [[Saal (Architektur)|Saal]] ragt drei Stockwerke auf. Neben diesem liegen östlich und westlich zwei weitere Säle die über zwei Stockwerke reichen. Die glatten Oberflächen, die das Bauwerk nach außen zeigt, kommen im Inneren weniger vor. Einzig der nördliche Riegel ragt vom untersten Kellergeschoss bis in den dritten Stock hinauf und kennzeichnet so einen Übergang von der Innenarchitektur zur Fassade. Viel mehr wird über [[Galerie (Architektur)|Galerien]], [[Säule|Säulen]] und verwinkelte Lesebereiche der optische Eindruck gebrochen. Die Wände sind teilweise vertafelt, teilweise aus Sichtbeton belassen. Die Fussböden sind mit hellem Teppich belegt oder bestehen aus dunklerem Parkett. == Weblinks == *[http://www.tu-dresden.de/slub SLUB Dresden] *[http://www.das-neue-dresden.de/slub.html zur Architektur von Ortner & Ortner] *[http://www.zeit.de/archiv/2002/17/200217_architektur.xml Essay der ZEIT: „Wo die Moderne verbuddelt wird“] [[Kategorie:Eine Bibliothek|Sächsische Landesbibliothek - Staats- und Universitätsbibliothek Dresden]] [[Kategorie:Dresdner Bauwerk]] [[Kategorie:Technische Universität Dresden|!]] {{Koordinate Artikel|51_1_41.46_N_13_44_12.41_E_type:landmark_region:DE-SN|51° 1′ 41" n. Br., 13° 44′ 12" ö. L.}}



Diese Version des Artikels stammt vom 30.03.2006.



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