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Schwarzwald




Wikipedia http://de.wikipedia.org/wiki/Hauptseite MediaWiki 1.6alpha first-letter Media Spezial Diskussion Benutzer Benutzer Diskussion Wikipedia Wikipedia Diskussion Bild Bild Diskussion MediaWiki MediaWiki Diskussion Vorlage Vorlage Diskussion Hilfe Hilfe Diskussion Kategorie Kategorie Diskussion Portal Portal Diskussion Schwarzwald 4595 13435822 2006-02-06T11:17:59Z 194.128.223.34 Der '''Schwarzwald''' (engl. Black Forest) ist [[Deutschland]]s größtes zusammenhängendes [[Mittelgebirge]] und liegt im Südwesten [[Baden-Württemberg]]s. [[Image:DEMBlackForest.png|thumb|270px|right|[[Digitales Geländemodell]] des Schwarzwalds]] == Geographie == Meist dicht [[Wald|bewaldet]] erstreckt sich der Schwarzwald vom [[Dreiländereck]] ([[Schweiz]]–[[Frankreich]]–[[Deutschland]]) entlang der [[Oberrheinische_Tiefebene|Oberrheinischen Tiefebene]] 160 km nach Norden. Im Süden erreicht er eine Breite von bis zu 60 km, im Norden lediglich 30 km. Am südöstlichen Rand geht der Schwarzwald in die Hochmulde der [[Baar (Landschaft)|Baar]] über. Der Nordosten wird durch das [[Schwäbisch-Fränkisches Stufenland|Schwäbisch-Fränkische Stufenland]] begrenzt und nördlich schließt das [[Kraichgau|Kraichgauer Bergland]] an. [[Bild:Feldberg.JPG|thumb|right|Der Feldberg im Südschwarzwald]] [[Bild:Belchen.JPG|thumb|right|Der Belchen mit kahler Bergkuppe]] === Naturräume === Der Fluss Kinzig markiert die Grenze zwischen [[Nordschwarzwald]] und [[Mittlerer_Schwarzwald|Mittlerem Schwarzwald]]. Die Dreisam mit dem [[Höllental]] jene zwischen Mittlerem und [[Südschwarzwald]]. Den (höheren) südlichen Teil des Mittleren Schwarzwalds zusammen mit den Hochgipfeln des Südschwarzwalds, insbesondere den Raum um [[Hinterzarten]] und den [[Feldberg im Schwarzwald|Feldberg]], bezeichnet man auch als Hochschwarzwald. === Berge === Mit 1493m ü NN ist der [[Feldberg im Schwarzwald|Feldberg]] im Südschwarzwald der höchste Berggipfel. Allgemein sind die Berge des Süd- oder Hochschwarzwaldes höher als die des Nordschwarzwaldes. Dort liegen auch das Herzogenhorn (1415m) und der Belchen (1414m). Mit 1166m ist die [[Hornisgrinde]], der höchste Berg des Nordschwarzwaldes deutlich niedriger. Weitere wichtige Berge finden sich in der [[Liste der Berge im Schwarzwald]]. === Gewässer === ==== Flüsse & Bäche ==== Im Schwarzwald entspringen unter anderem die [[Brigach]] (43 km) und die [[Breg]] (49 km). Diese sind die Quellflüsse der Donau (''„Brigach und Breg bringen die Donau zu Weg“''). Weitere bedeutende Flüsse sind die [[Dreisam]] (29 km), die [[Elz (Schwarzwald)|Elz]], die [[Enz]] (112 km), die [[Kinzig (Schwarzwald)|Kinzig]] (95 km), der [[Klemmbach]], der [[Möhlin (Fluss)|Möhlin]], die [[Murg (Nordschwarzwald)|Murg]] (96 km), die [[Nagold (Fluss)|Nagold]] (92 km), die [[Wutach]] (118 km), die [[Schiltach_(Fluss)|Schiltach]] (ca. 25 km), die [[Wehra]], die [[Wiese (Fluss)|Wiese]] (55 km) und der [[Neckar]] (367 km), der bis [[Horb am Neckar]] die Ostgrenze des Schwarzwald bildet [[bild:Schluchsee.jpg|thumb|right|Schluchsee]] ==== Seen ==== Bedeutende Seen im Schwarzwald sind unter anderem der [[Glaswaldsee]], der [[Kirnbergsee]], der [[Feldsee]], der [[Titisee (See)|Titisee]] und der [[Schluchsee (See)|Schluchsee]]. Zahlreiche [[Stausee]]n wie der [[Schwarzenbachstausee]], den [[Wehrastausee]], den [[Witzaustausee]], den [[Stausee Kleine Kinzig]] oder die [[Nagoldtalsperre]] liefern zu Spitzenzeiten Ökostrom . == Geologie== Der Schwarzwald besteht aus zwei geologischen Einheiten: einem älteren kristallinen Sockel, auch Grundgebirge genannt, sowie dem darüberliegenden Deckgebirge aus [[Buntsandstein]]. Der im Jungtertiär – Pleistozän – entstandene Schwarzwald wurde gewissermaßen wie in einer riesigen Wellenbewegung unterschiedlich stark aufgewölbt. Am intensivsten ist hiervon der Südschwarzwald mit dem [[Feldberg im Schwarzwald|Feldberg]] als höchstem Zentrum (1493 m) erfasst worden, weniger kräftig dagegen das Gebiet um die [[Hornisgrinde]] (1164 m). Dazwischen liegen breite, tektonische Mulden wie die Flußtäler von [[Kinzig (Schwarzwald)|Kinzig]] und [[Murg (Nordschwarzwald)|Murg]]. Im Grundgebirge herrschen [[Gneis]] - Gesteine vor. Im Zuge älterer Gebirgsbildungen drangen mehrere große Granitkörper ein. Solche finden sich beispielsweise zwischen dem Kinzig- und dem Mittleren Murgtal. Mit magmatischen Erscheinungen war die Bildung von Erzlagerstätten verbunden, die der Mensch z.T. bergbaulich nutzte. Ebenfalls erwähnenswert sind die Senken im Rotliegenden. Beispielsweise die Baden-Badener Senke, mit teils mächtigen Quarzporphyr- und Tuffdecken (aufgeschlossen am Felsmassiv Battert, im Stadtkreis [[Baden-Baden|Baden Baden]]). Über dem kristallinen Sockel (Grundgebirge) erhebt sich im Nordschwarzwald und in den angrenzenden Teilen des Mittleren Schwarzwaldes das Buntsandstein-Deckgebirge mit markanten Stufen. Widerstandsfähigste Deckschicht auf der Stufenfläche der durch die Murgzuflüsse stark aufgelösten Grindenhöhen und der geschlossenen Enzhöhen ist das verkieselte Hauptkonglomerat (Mittlerer Buntsandstein). Nach Osten und Norden schließen sich die Platten des Oberen Buntsandsteins an (Plattensandsteine und Röttone). Südlich der Kinzig verschmälert sich der Buntsandstein auf einen Randsaum im Osten des Gebirges. Es gilt als erwiesen, dass der Schwarzwald während der Hochphasen der Riß- und [[Würmeiszeit]] (also vor ca. 120.000 – 10.000 Jahren) stark vergletschert war. Der glaziale Formenschatz beschränkt sich heutzutage hauptsächlich auf die bekannten und zum Teil stark touristisch erschlossenen [[Karsee]]n ( wie [[Mummelsee]], Wildsee, Schurmsee, Glaswaldsee etc.), die sich meist an den nach Nordosten ausgerichteten Talhängen befinden. Durch diese nordöstliche Exposition und die damit verbundene geringere Sonneneinstrahlung hat der Prozess der Abschmelzung der Eismassen sehr lange gedauert. Hierdurch entstand die trichterförmige Topografie, die alle Karseen umgibt. [[Bild:Schwarzwaldschnee.jpg|thumb|right|Der [[Schauinsland]] im Winter]] == Klima == Klimatisch hebt sich ein Gebirge durch geringere Temperaturen und größere Niederschläge von den Randlandschaften ab. Regelmäßige Niederschläge während des ganzen Jahres prägen den Mittelgebirgscharakter des Schwarzwaldes. Temperaturabnahme und Niederschlagszunahme erfolgen jedoch nicht gleichmäßig mit zunehmender Höhe. So ist ein unverhältnismäßig starkes Ansteigen der Niederschläge schon in tieferen Lagen und an der niederschlagsreichen Westseite zu beobachten. Der niederschlagsreichste Bereich ist der Nordschwarzwald. Regenreichen atlantischen Westwinden frei ausgesetzt fallen hier z.B auf der [[Hornisgrinde]] 2100–2200 mm Regen pro m2 im Jahr. Auf der Höhe des Mittleren Schwarzwalds sind die Vogesen als Regenfänger gewissermaßen vorgeschaltet. Dadurch sind die Niederschläge hier weniger ergiebig. Im Bereich der Oberen Gäue - also auf der nach Osten exponierten Seite des Mittleren Schwarzwalds - wird es bereits wesentlich trockener. So liegen die jährlichen Niederschlagsmengen in Horb a.N. nur bei etwa 750 mm. Thermisch zeichnen sich die höheren Lagen des Schwarzwalds durch relativ geringe Jahresschwankungen und gedämpfte Extremwerte aus. Gründe sind im Sommer eine stärkere Bewölkung und eine im Winterhalbjahr häufigere Hochdruckwetterlage, die auf den Gipfeln zu Sonnenschein führt, während die Täler in Kaltluftseen unter einer dichten Nebeldecke verschwinden ([[Inversionswetterlage]]). Mit wachsender Höhe nehmen Dauer und Mächtigkeit der Schneedecke im Winter zu. Ökologisch führt dies beispielsweise zu deutlich kürzeren Vegetationsperioden im natürlichen Lebensraum. [[Bild:Schwarzwaelder_Bauernhaus_um_1900.jpg|thumb|right|Schwarzwälder Bauernhaus um 1900]] == Geschichte == Die erste [[Kartographie|kartografische]] Erwähnung des Schwarzwalds findet sich in der [[Tabula Peutingeriana]] aus dem [[4. Jahrhundert]]. Die [[Römisches Reich|Römer]] bezeichneten den Schwarzwald damals als ''Marciana Silva'', was Grenzwald (von germ. marka, "[[Grenze]]") bedeutet. Wahrscheinlich beschrieb der Schwarzwald die Grenze zum Gebiet der östlich des römischen [[Limes (Grenzwall)|Limes]] siedelnden [[Markomannen]] ("Grenzleute"). Diese wiederum gehörten zu dem germanischen Volk der ''[[Sueben]]'', von denen sich die späteren [[Schwaben]] ableiteten. Die Besiedlung des Schwarzwalds erfolgte allerdings nicht durch die Römer, welche allerdings die [[Kinzigtalstraße]] erschufen, sondern erst durch die [[Alemannen]]. Diese besiedelten und kolonisierten zuerst die Talbereiche, indem sie z.B. von der [[Baar (Landschaft)|Baar]] aus die ehemalige [[Siedlungsgrenze]], die sog. "Buntsandsteingrenze" überschritten. Bald danach wurden immer höher gelegene Bereiche und angrenzende Wälder kolonisiert, so dass sich bereits Ende des [[10. Jahrhundert]]s erste Siedlungen im Gebiet des Buntsandsteins finden. Dazu gehört beispielsweise [[Rötenbach (Baden)|Rötenbach]], das erstmals 819 erwähnt wird. Besonders ab den 60er Jahren bot der Schwarzwald eine Kulisse für viele Filme und Fernsehserien, unter anderem für einige Filme mit [[Roy Black]], und später in den 80er Jahren dann für die TV-Serie [[Schwarzwaldklinik]]. Am [[26. Dezember]] [[1999]] wütete im Schwarzwald der Sturm [[Lothar (Sturm)|Lothar]] und richtete besonders in den Fichtenmonokulturen große Waldschäden an. [[Bild:Hornisgrinde 1.jpg|right|thumb|Hochebene der Hornisgrinde im Jahr 2004. Im Vordergrund Bereiche des Hochmoors, im Hintergrund der Sendemast und die in den letzten Jahren installierten Windkrafträder.]] [[Bild:Hinterzarten Kirche und Schanze.jpg|thumb|right|Hinterzarten: Blick auf Kirche und [[Sprungschanze|Adlerschanze]]]] == Wirtschaft == Insbesondere im Mittleren Schwarzwald sowie im Südschwarzwald (z.B. im [[Münstertal]]) fand nachweislich schon in der Römerzeit intensiver Erzbergbau statt (Gewinnung von Silber- und Bleierzen). Bis ins frühe [[Hochmittelalter]] war der Hochschwarzwald praktisch unbesiedelt. Im Laufe der [[Binnenkolonisation]] im späteren [[Hochmittelalter]] wurde ausgehend von den dort gegründeten [[Klöster]]n ([[St. Peter]], [[St. Märgen]]) auch die Hochebene kultiviert. Im späteren Hochmittelalter (ab ca. 1100) erlebte auch der Bergbau wieder einen Aufschwung, insbesondere am [[Schauinsland]], Feldberg und im [[Münstertal]]. Man nimmt an, dass bis zum Ausgang des Mittelalters etwa 800-1000 Bergleute im Münstertal lebten und arbeiteten. Nach der Pest, die das Münstertal 1516 heimsuchte, dem [[Deutscher Bauernkrieg|Deutschen Bauernkrieg]] (1524-26) und dem [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieg]] ging der Bergbau in der Region bis auf wenige Gruben zurück. Ein erneuter Aufschwung begann Anfang des 18. Jahrhunderts nach dem Verlust des [[Elsass]] an Frankreich. Er dauerte bis in das 19. Jahrhundert. Viele Gruben aus dieser Zeit können heute als Schaubergwerg besichtigt werden, wie z.B. die Grube Teufelsgrund ([[Münstertal]]), der Hoffnungsstollen [[Todtmoos]] und das Bergwerk im Schauinsland. Über die [[Kinzig (Schwarzwald)|Kinzig]] und den [[Rhein]] wurde mehrere Jahrhunderte Holz aus dem Schwarzwald durch [[Floß|Flöße]] für den [[Schiffbau]] und andere Verwendungen exportiert. Auch in der Herstellung von Glas waren die Schwarzwälder bewandert. Davon zeugen noch heute einige [[Glasbläser]]eien, die, z.B. im Höllental besichtigt werden können. [[Bild:Clockmakers black forest.jpg|thumb|right|Uhrmacherwerkstatt in einer Stube]] In den schwer zugänglichen Schwarzwaldtälern setzte die [[Industrialisierung]] erst spät ein. Viele [[Bauer]]n stellten im Winter [[Kuckucksuhr]]en aus Holz her. Daraus entwickelte sich im 19. Jahrhundert die feinmechanische und die Uhrenindustrie, die mit der Erschließung vieler Schwarzwaldtäler durch die [[Eisenbahn]] zu großer Blüte kam. Der anfängliche Standortnachteil, der zur Entwicklung des feinmechanischen Holzhandwerks führte, wurde mit dem Zugang zum Rohstoff Metall zu einem Wettbewerbsvorteil. Durch den steigenden Bedarf an mechanischen Geräten entstanden große Firmen wie [[Junghans]] und [[Kienzle]]. Im 20. Jahrhundert entwickelte sich die Produktion der Unterhaltungselektronik durch Firmen wie [[SABA]], [[DUAL (HiFi)|DUAL]] und [[Becker (Autoradio)|Becker]]. In den [[1970er]] Jahren ging die Industrie auf Grund fernöstlicher Konkurrenz zurück. Bis heute ist der Schwarzwald ein Zentrum der metallverarbeitenden Industrie ([[Mesa Feindrehteile]] in Lenzkirch, ...) und Standort vieler Hochtechnologie-Firmen, wie z.B. [[Testo]] und [[Atmos]] in [[Lenzkirch]] oder [[IMS Connector Systems]] in [[Löffingen]] . Allerdings gab es in den letzten Jahren auch viele Betriebe, die geschlossen werden oder in extremem Maße Personal reduzieren mussen. Beispiele hierfür sind [[Kadus]] (Lenzkirch), [[Papst Lüfter]], die Papier-, sowie die Schraubenfabrik von [[Titisee-Neustadt|Neustadt]]. Der Schwarzwald lebt heute hauptsächlich von der Tourismusbranche. ''siehe auch:'' [[Uhrenindustrie im Schwarzwald]] ==Krieg== Markgraf [[Ludwig Wilhelm (Baden)|Ludwig Wilhelm von Baden-Baden]] (1655 - 1707, aufgrund seiner Verdienste und Auszeichnungen im Krieg gegen die Türken vor Wien auch "Türkenlouis" genannt) ließ zur Verteidigung gegen feindliche Einmärsche Frankreichs Ende des 17. Jahrhunderts [[Barockschanze]]n erbauen. Vor allem an Passübergängen finden sich bei [[Gersbach]] im [[Südschwarzwald]] gut erhaltene und erforschte Wehr- und Wallanlagen. [[Bild:Schwarzwaelderin_in_Tracht_um_1900.jpg|right|thumb|Schwarzwälderin in Tracht um 1900]] ==Kultur== Der größtenteils sehr ländlich geprägte Schwarzwald besteht aus vielen verstreuten Gemeinden und wenig großen Städten. [[Tradition]] und [[Brauchtum]] werden vielerorts gepflegt. Zum Teil werden heute noch, meist zu festlichen Anlässen, die traditionellen Trachten getragen. Das Aussehen der Trachten variiert von Region zu Region z.T. sehr stark. Eine der bekanntesten schwarzwälder Trachten, ist die Tracht mit dem charakteristischen [[Bollenhut]]. Unverheiratete Frauen, tragen ihn mit roten "Bollen", verheiratete mit schwarzen. Bekannt ist der Schwarzwald ferner für seine Thermalquellen (etwa in [[Baden-Baden]], [[Bad Krozingen]], [[Badenweiler]], [[Bad Liebenzell]] oder [[Bad Bellingen]]), die typischen Bauernhäuser mit ausladenden [[Walmdach|Krüppelwalmdächern]], die [[Schwarzwälder Kirschtorte]], den [[Schwarzwälder Schinken]], [[Kirschwasser]] und die [[Kuckucksuhr]]. == Tourismus und Verkehr == [[Image:Expo 2000 Dach Holzkonstruktion.jpg|thumb| Das größte freitragende Holzdach der Welt - Weißtannen aus [[Gersbach]]]] === Touristische Ziele === Sehenswert sind die Städte [[Freiburg im Breisgau|Freiburg]] und [[Baden-Baden]], sowie die kleineren Orte [[Gengenbach]], [[Staufen im Breisgau|Staufen]], [[Schiltach]] und das Bundesgolddorf [[Gersbach]]. Prächtig ausgestattete sind das ehemalige [[Kloster St. Blasien (Schwarzwald)|Benediktinerkloster]] in [[St. Blasien]] sowie die Klöster [[Münstertal (Schwarzwald)|Sankt Trudpert]], [[St. Peter (Hochschwarzwald)|St. Peter]] und [[St. Märgen]]. Aussichtsberge sind neben dem [[Feldberg im Schwarzwald|Feldberg]] vor allem der [[Belchen (Schwarzwald)|Belchen]], der [[Kandel (Berg)|Kandel]] und der [[Schauinsland]]. Touristische Ausflugs- und Erholungsziele sind der [[Titisee]], der [[Schluchsee (See)|Schluchsee]] und das Bundesgolddorf [[Gersbach]]. Auch das [[Murgtal]], das [[Kinzig_(Schwarzwald)|Kinzigtal]], der [[Triberger Wasserfälle|höchste Wasserfall Deutschlands]] und das [[Vogtsbauernhof|Freilichtmuseum Vogtsbauernhof]] werden häufig besucht. Im Schwarzwald finden sich sehr schöne Wanderwege, darunter der berühmte [[Westweg]] und der Querweg Freiburg - Bodensee, der durch die wildromantische [[Wutachschlucht]] führt. Spezielle Themenwege für Freunde des [[Barfußwandern]]s und Sinneserlebnisses wurden mit dem [[Barfußpark Dornstetten]] und dem [[Park mit allen Sinnen]] in Gutach/Schwarzwaldbahn geschaffen. Auch mehrere touristisch interessante Straßen wie die [[Schwarzwaldhochstraße]] ([[B 500]]) oder die [[Deutsche Uhrenstraße]] führen zu reizvollen Zielen im Schwarzwald. Im südlichen Teil des Mittleren Schwarzwalds sowie im Südschwarzwald wurde der 333.000 [[Hektar|ha]] große [[Naturpark Südschwarzwald]] eingerichtet, der mit dieser Fläche der größte [[Naturpark]] Deutschlands ist. An den Sommerwochenende ost der Schwarzwald aufgrund seiner kruvenreichen Landstraßen außerdem ein beliebtes Ziel für [[Motorrad]]fahrer. Diesem Tourismuszweig wurden in letzter Zeit jedoch einige Dämpfer verpasst, unter anderem durch die Sperrung verschiedener Strassen (wie zum Beispiel der Befahrung des Berges [[Schauinsland]]) für Motorradfahrer an den Wochenenden. Begründet wurden diese Maßnahmen mit den hohen Unfallzahlen. [[Bild:Vogtsbauernhof_1999.jpg|thumb|right|Freilichtmuseum Vogtsbauernhof]] === Museen === Das Freilichtmuseum [[Vogtsbauernhof]] in [[Gutach (Schwarzwaldbahn)|Gutach an der Schwarzwaldbahn]] bietet mit seinen originalgetreu rekonstruierten Schwarzwaldhäusern Einblicke in das bäuerliche Leben des 16. und 17. Jahrhunderts. Das [[Deutsches Uhrenmuseum|Deutsche Uhrenmuseum]] in [[Furtwangen im Schwarzwald|Furtwangen]] präsentiert einen umfassenden Querschnitt durch die Geschichte der [[Uhrmacher]]ei und [[Uhrenindustrie]]. [[Bild:enztalbahn_neuenbuerg1.jpg|thumb|right|[[Enztalbahn]] in [[Neuenbürg (Enz)|Neuenbürg]]]] [[Bild:Wutachtalbahn Talquerung Epfenhofen.JPG|thumb|right|[[Wutachtalbahn]]]] === Eisenbahn === Der gesamte Schwarzwald wurde schon früh durch die [[Eisenbahn]] erschlossen. Im Nordschwarzwald durch die [[Enztalbahn]] von [[Pforzheim]] nach [[Bad Wildbad]], durch die [[Nagoldtalbahn]] von Pforzheim über [[Calw]] und [[Nagold]] nach [[Horb am Neckar]] und die [[Württembergische Schwarzwaldbahn]] von [[Stuttgart]] nach Calw. Das [[Altensteigerle]], eine [[Schmalspurbahn]], führte von Nagold weiter nach [[Altensteig]]. Vom Rheintal aus führen entlang der Täler viele Eisenbahnen in den Schwarzwald. Die [[Albtalbahn]] von [[Karlsruhe]] nach [[Bad Herrenalb]], die [[Murgtalbahn]] von [[Rastatt]] nach [[Freudenstadt]], die [[Achertalbahn]] von [[Achern]] nach [[Ottenhöfen im Schwarzwald]] und die [[Renchtalbahn]] von [[Appenweier]] nach [[Bad Griesbach im Schwarzwald|Bad Griesbach]]. Die [[Schwarzwaldbahn]] führt von [[Offenburg]] über [[Hausach]], [[Villingen]] und [[Donaueschingen]] bis nach [[Konstanz]] am [[Bodensee]]. Ein Abzweig in Hausach ist die [[Kinzigtalbahn (Schwarzwald)|Kinzigtalbahn]] nach Freudenstadt. Südlich von Offenburg führen aus dem Rheintal die [[Elztalbahn]] von [[Denzlingen]] nach [[Elzach]], die [[Höllentalbahn im Schwarzwald|Höllentalbahn]] von [[Freiburg im Breisgau]] durch das Höllental nach Donaueschingen und die [[Kandertalbahn]] von [[Haltingen]] in der Nähe von [[Basel]] durch das Kandertal nach [[Kandern]]. Von [[Titisee-Neustadt|Titisee]] an der Höllentalbahn führt die [[Dreiseenbahn]] vom [[Titisee (See)|Titisee]] zum [[Windgfällweiher]] und zum [[Schluchsee (See)|Schluchsee]]. Entlang der Baden-Württembergisch-schweizerischen Grenze verband die [[Wutachtalbahn]] [[Waldshut]] mit [[Immendingen]] an der Schwarzwaldbahn. Die Strecken haben auch heute noch einen regen Verkehr oder sind äußerst beliebte [[Museumseisenbahn]]en. === Verwaltung === Seit Januar 2006 ist die Schwarzwald Tourismus GmbH mit Sitz in Freiburg für die Verwaltung des Tourismus in die 265 Gemeinden im Schwarzwald zuständig. Zuvor gab es vier getrennte Tourismusverbände. == Literatur== * Cornelia Ziegler: ''Südlicher Schwarzwald'' über 70 Fotos, 19 Karten und Stadtpläne, Griffmarken,ISBN 3-8317-1257-3 4. Auflage 2004, Reise Know-How Verlag, Bielefeld == Weblinks == * [http://www.museumspass.com/ Museumspass - Portal zu Museen der TriRegio] * [http://www.bergbau-schwarzwald.de/ Besucherbergwerke im Schwarzwald] * [http://www.schwarzwald-zentrale.de/ Webverzeichnis mit Links zu Schwarzwaldseiten] {{Navigationsleiste Landschaften in Baden-Württemberg}} [[Kategorie:Region in Baden-Württemberg]] [[Kategorie:Deutsches Mittelgebirge]] [[Kategorie:Waldgebiet]] [[als:Schwarzwald]] [[ca:Selva Negra]] [[en:Black Forest]] [[eo:Nigra Arbaro]] [[es:Selva Negra]] [[fi:Schwarzwald]] [[fr:Forêt-Noire]] [[it:Foresta Nera]] [[ja:シュヴァルツヴァルト]] [[nl:Zwarte Woud]] [[pl:Schwarzwald]] [[pt:Floresta Negra]] [[ro:Munţii Pădurea Neagră]] [[ru:Шварцвальд]] [[simple:Black Forest]] [[sv:Schwarzwald]] [[zh:黑森林]]林]]



Diese Version des Artikels stammt vom 09.02.2006.



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