Seepferdchen
Wikipedia
http://de.wikipedia.org/wiki/Hauptseite
MediaWiki 1.6alpha
first-letter
Media
Spezial
Diskussion
Benutzer
Benutzer Diskussion
Wikipedia
Wikipedia Diskussion
Bild
Bild Diskussion
MediaWiki
MediaWiki Diskussion
Vorlage
Vorlage Diskussion
Hilfe
Hilfe Diskussion
Kategorie
Kategorie Diskussion
Portal
Portal Diskussion
Seepferdchen
88188
13906497
2006-02-21T06:01:46Z
83.129.18.140
"dort" als Linkbezeichnung halte ich für ungeeignet und schlechter Stil.
{{Dieser Artikel|behandelt das Tier Seepferdchen. Für das gleichnamige Schwimmabzeichen siehe Artikel ''[[Schwimmabzeichen]]''.}}
{| class="taxobox"
! Seepferdchen
|-
| class="taxo-bild" | [[Bild:Seepferd_klein.jpg|thumb|270px|Seepferdchen (''Hippocampus'')]]
|-
! '''{{Taxonomy}}'''
|-
|
{|
|-
| ''{{Classis}}:'' || [[Knochenfische]] (Osteichthyes)
|-
| ''{{Subclassis}}:'' || [[Strahlenflosser]] (Acanthopterygii)
|-
| ''{{Superordo}}:'' || [[Echte Knochenfische]] (Teleostei)
|-
| ''{{Ordo}}:'' || [[Seenadelartige]] (Syngnathiformes)
|-
| ''{{Familia}}:'' || [[Seenadeln]] (Syngnathidae)
|-
| ''{{Genus}}:'' || Seepferdchen
|}
|-
! [[Nomenklatur (Biologie)|Wissenschaftlicher Name]]
|-
| class="taxo-name" | ''Hippocampus''
|-
| class="Person" | [[Constantine S. Rafinesque-Schmaltz|Rafinesque]] 1810
|}
Die '''Seepferdchen''' (''Hippocampus'') fallen besonders durch ihr Äußeres auf, das nur sehr wenig an einen Fisch erinnert. Ihr Kopf ähnelt eher dem eines [[Pferd]]es, ihr Hinterleib einem [[Wurm]]. Dieses Aussehen brachte den Tieren auch ihren wissenschaftlichen Namen ein: ''Hippocampus'', die Pferderaupe. Die Seepferdchen gehören zu den Fischen. Gemeinsam mit den [[Fetzenfisch]]en und weiteren [[Art (Biologie)|Arten]] bilden sie die Gruppe der [[Seenadel]]n (Syngnathidae).
== Systematik ==
Weltweit wurden bislang etwa 32 Arten der Seepferdchen beschrieben. Die Tatsache, dass erst im Mai des Jahres [[2003]] eine ganz neue Art gefunden wurde, zeigt allerdings, dass wahrscheinlich noch mehr Arten existieren. Bei der zuletzt beschriebenen Art handelt es sich zugleich um den kleinsten Vertreter in der Gruppe, nur 16 Millimeter ist das Pygmäen-Seepferdchen (''Hippocampus denise'') groß. Die größten Arten erreichen 35 Zentimeter Länge.
== Fortpflanzung ==
Neben ihrem Aussehen weist jedoch auch ihre Lebensweise ein paar Besonderheiten auf. So werden bei ihnen nicht die Weibchen, sondern die Männchen schwanger. Die Weibchen produzieren zwar die [[Ei (Biologie)|Eier]] und legen mit ihnen einen recht großen [[Dotter]]vorrat an, beim [[Geschlechtsakt]] spritzen sie diese jedoch dem Männchen in die dafür vorgesehene [[Bauchtasche]], wo sie vom männlichen [[Spermien|Sperma]] befruchtet werden. Diesem Einspritzen der Eier in die männliche Bruttasche geht eine lange gemeinsame [[Balz]] voraus, die aus einem spiraligen Auf und Ab im [[Seegras]] besteht. Männchen und Weibchen treffen sich in den Morgenstunden und schwimmen eine Weile synchron mit ineinandergehakten Schwänzen nebeneinander her. Ist das Weibchen paarungsbereit, so beginnt es mit dem speziellen Balztanz, der mit der Begattung endet. Bis zu 200 Eier gelangen so in die Bruthöhle, teilweise hintereinander von mehreren Weibchen. Im Innern dieser Tasche werden die Eier von einem Gewebe umwachsen, das vor allem die [[Atmung]] der Embryonen regelt, also [[Kohlendioxid]] aufnimmt und [[Sauerstoff]] abgibt. Daneben stellt das Gewebe eine Umgebung her, die im Salzgehalt dem Meerwasser entspricht. Die Entwicklung der jungen Fische dauert etwa zehn bis zwölf Tage. Nach dieser Zeit zieht sich das schwangere Männchen in das Seegras zurück und beginnt unter großen Anstrengungen die Jungfische zu [[Geburt|gebären]].
[[Bild:Seepferdlein.jpg|thumb|100px|left|Seepferdchen (Zeichnung)]]
Die kleinen Fische sind von nun an auf sich selbst gestellt und beginnen mit der Jagd auf [[Kleinkrebse]] im [[Plankton]]. Bei einigen Arten findet nach nicht länger als einem Tag die erneute Paarung statt.
== Gefährdung ==
Seepferdchen gehören zu den gefährdetsten Tiergattungen der Welt. Sie haben, abgesehen von [[Taschenkrebse]]n, nur sehr wenige Fressfeinde, da sie mit ihren Knochenplatten, Stacheln und vielen [[Gräte]]n eine schwer zu verzehrende Nahrung darstellen. Der Rückgang ihrer Population liegt vor allem an der massiven Zerstörung ihrer Lebensräume, den unterseeischen Seegraswäldern, und der intensiven Befischung der Gewässer, wodurch sie häufig als [[Beifang]] in den Netzen landen. Hinzu kommt vor allem in Südostasien der Glaube, dass zerstoßene Seepferdchen Heilwirkung haben. Nicht zuletzt ist ihr hoher Wert als [[Souvenir|Touristensouvenir]] ein Grund für ihre Gefährdung.
== Verbreitung ==
Zwei Arten der Seepferdchen leben im Mittelmeer. Aufgrund ihrer Kopfform werden sie als Langschnäuziges Seepferdchen (''Hippocampus guttulatus'') und Kurzschnäuziges Seepferdchen (''Hippocampus hippocampus'') benannt.
== {{Species}}en (Auswahl) ==
* [[Zwerg-Seepferdchen]] (''H. bargibanti'')
* [[Dorniges Seepferdchen]] (''H. histrix'')
* [[Langschnäuziges Seepferdchen]] (''H. guttulatus'')
* [[Kurzschnäuziges Seepferdchen]] (''H. hippocampus'')
* [[Pygmäen-Seepferdchen]] (''H. denise'')
==Das Seepferdchen als Wappentier==
Das Seepferdchen ziert die [[Wappen]] der [[Gemeinde|Gemeinden]] [[Insel Hiddensee]] (die Insel ähnelt in ihrer Form einem Seepferdchen) und [[Timmendorfer Strand]] (hier ist das Seepferdchen das traditionelle Werbungszeichen des ortsansässigen Kurbetriebs).
Mythische Darstellungen des Seepferdchens (vorne [[Pferd]], z.T. sogar mit Vorderhufen, hinten oft mit der Flosse eines [[Fisch|Fisches]] oder [[Delfin|Delfins]] ausgestattet, möglicherweise ein Missverständnis aufgrund von Beschreibungen des Tieres im späten [[15. Jahrhundert]]), finden sich weltweit relativ häufig in Wappendarstellungen von Küstenorten, insbesondere in [[England]] und im [[Commonwealth of Nations|Commonwealth]].
==Siehe auch==
[[Sexuelle Selektion]]
==Literatur==
* Rudie H. Kuiter: ''Seepferdchen: Seenadeln, Fetzenfische und ihre Verwandten'', Ulmer (Eugen), 2001, ISBN 3800132443
[[Kategorie:Seenadelartige]]
{{Commons|Seahorse|Seepferdchen|{{PAGENAME}}}}
[[ar:فرس البحر]]
[[da:Søhest]]
[[en:Seahorse]]
[[es:Caballito de mar]]
[[fa:اسب دریایی]]
[[fi:Merihevoset]]
[[fr:Hippocampe (poisson)]]
[[hr:Morski konjic]]
[[io:Hipokampo]]
[[ja:タツノオトシゴ]]
[[nl:Zeepaard]]
[[no:Sjøhest]]
[[pt:Cavalo-marinho]]
[[zh:海马属]]
Diese Version des Artikels stammt vom 01.03.2006.
Der Inhalt dieser Seite basiert auf dem Artikel
„Seepferdchen“ aus der freien Enzyklop�die
Wikipedia und ist unter der
GNU-Lizenz f�r freie Dokumentation ver�ffentlicht. Auf der Wikipedia-Seite ist eine
Liste der Autoren einzusehen.