Weltwirtschaft
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Weltwirtschaft
107441
12743882
2006-01-18T11:20:26Z
Wilhans
62418
rv
Die '''Weltwirtschaft''' ist die Gesamtheit der [[International|internationalen]] [[Wirtschaft]]sbeziehungen, die die Grenze der [[Volkswirtschaft]] sprengt. Sie stellt eine weltweite [[Integration]] verschiedener Teil[[Markt|märkte]] ([[Rohstoff]]- und [[Ökonomisches_Gut|Güter]]markt, [[Finanzmarkt]], [[Arbeitsmarkt]] und [[Informationsmarkt]]). Die Weltwirtschaft hat sich im [[19. Jahrhundert]] bedingt durch die [[Industrialisierung]] gebildet und war stark [[Abhängigkeit|abhängig]] von der [[Entwicklungsprozess|Entwicklung]] der internationalen [[Arbeitsteilung]], des [[Verkehr|Verkehrs]], und der [[Kommunikation]].
Die Bestandteile der Weltwirtschaft haben sich im 19. und [[20. Jahrhundert]] [[Qualität|qualitativ]] und [[Quantität|quantitativ]] verändert. Der Begriff 'bipolare Weltwirtschaft' hebt dabei, angewandt auf das 19. Jahrhundert, die Bedeutung der [[Pol_(wirtschaftlich)|Pole]] [[Europa]] und [[Nordamerika]] und für das das [[20. Jahrhundert]] die der Pole der westlichen Industrienationen einerseits und des [[RGW]] andererseits hervor. 'Tripolare Weltwirtschaft' meint dies unter der Einbeziehung eines dritten Pols [[Ostasien]], bzw. seit den 1990er Jahren die Kernzonen Nordamerika - Europa - Ostasien.
Die [[Rahmenbedingungen]] der Weltwirtschaft sind unter anderem [[Handelsverträge]], [[Zoll (Abgabe)|Zoll]]- und [[Währung|Währungsabkommen]], Europäische Zahlungsunion, [[GATT]] und [[OEEC]].
Der Welthandel wird von den [[Industrienation]]en dominiert, insbesondere der [[Europäische Union|Europäischen Union]] mit einem Anteil von mehr als einem Drittel. Der gesamte [[afrika]]nische Kontinent (ohne [[Nahost]]) erreicht hingegen einen Anteil von gerade 2 bis 3 Prozent.
Eine zunehmende Rolle im weltwirtschaftlichen [[Austausch]] vor allem bei den [[Billigwaren]] nehmen die so genannten [[Emerging market]] - allen voran die [[Volksrepublik China]] ein.
Der [[Fairer Handel|Faire Handel]] begreift sich als alternatives Konzept eines weltweiten [[Handel]]s auf [[Partnerschaft|partnerschaftlicher]] und [[Sozialethik|sozialethischer]] Basis mit Produzenten, die im Welthandel durch die vorherrschende Weltwirtschaftsordnung benachteiligt werden . Wesentliches [[Prinzip]] des Fairen Handels ist die [[Nachhaltigkeit]].
''Siehe auch:'' [[Bretton-Woods-System]], [[Gruppe der Acht]], [[Kredite]], [[Volkswirtschaftslehre]], [[Dollar]], [[Euro]], [[Währung]], [[MAI]], [[Fairer Handel]], [[Globalisierung]], [[Die Grenzen des Wachstums]]
==Literatur==
* Wolfram Fischer: ''Expansion - Integration - Globalisierung. Studien zur Geschichte der Weltwirtschaft'', Göttingen 1998, ISBN 3-525-35788-5
* Hans Pohl: ''Aufbruch der Weltwirtschaft'', Stuttgart 1989, ISBN 3-515-05105-8
[[Kategorie:Außenwirtschaft]]
Diese Version des Artikels stammt vom 08.02.2006.
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