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Yenidze




Wikipedia http://de.wikipedia.org/wiki/Hauptseite MediaWiki 1.6alpha first-letter Media Spezial Diskussion Benutzer Benutzer Diskussion Wikipedia Wikipedia Diskussion Bild Bild Diskussion MediaWiki MediaWiki Diskussion Vorlage Vorlage Diskussion Hilfe Hilfe Diskussion Kategorie Kategorie Diskussion Portal Portal Diskussion Yenidze 175003 12914626 2006-01-22T21:35:59Z 217.186.121.163 {{Koordinate Artikel|51.05731136830557_N_13.725614547729492_E_type:landmark_region:DE-SN|51.057° N 13.726° O}} Das ehemalige Fabrikgebäude der Zigarettenfabrik '''Yenidze''' gehört zu den architektonischen Sehenswürdigkeiten der Stadt [[Dresden]]. Es wurde [[1908]]-[[1909]] gebaut, ist ähnlich einer [[Moschee]] gestaltet und wird heute als Bürogebäude genutzt. [[Bild:Yenidze.jpg|thumb|Yenidze, mit den charakteristischen Türmen]] Der Unternehmer Hugo Zietz, der den Tabak für seine Zigaretten aus dem Anbaugebiet von Yenidze in der Türkei importierte, wollte auf dem Grundstück direkt an der Eisenbahntrasse unweit der Dresdener Innenstadt nicht nur ein neues Fabrikgebäude errichten, sondern auch ein einprägsames Werbe-Monument für seine ''Orientalische Tabak- und Zigarettenfabrik "Yenidze"'' schaffen. Der Architekt [[Martin Hammitzsch]] entwarf daher auf Anregung von Zietz ein Bauwerk in einem fantasievollen "orientalischen" Stil, das auch weniger weitgereiste Zeitgenossen unschwer als islamische [[Moschee]] erkennen konnten. Abgesehen von der großen, farbig verglasten Kuppel trugen dazu auch die "[[Minarett|Minarette]]" bei, die teilweise die Funktion von [[Schornstein|Schornsteinen]] hatten. Davon rührte der umgangssprachliche Begriff "Tabakmoschee" her, der heute offiziell nicht mehr verwendet wird, weil es sich in Wirklichkeit nicht um eine Moschee handelt. Im für seine historischen, vor allem [[Barock|barocken]] Bauten berühmten Dresden traf der Neubau im Stil einer völlig fremden, noch sehr wenig bekannten Kultur auf heftige Ablehnung, um die negativen Auswirkungen für den Bauherrn und den Architekten ranken sich Legenden. Allen Anfeindungen zum Hohn erfüllte das Gebäude seinen Werbezweck hervorragend - es war in aller Munde, und als die Dresdener sich schließlich mit ihm abgefunden hatten immer noch in aller Augen! Als außergewöhnliches Baudenkmal wurde der Bau [[1996]] restauriert und umgenutzt. Unter der Kuppel finden zum Beispiel Lesungen statt. == Literatur == Lupfer/Sterra/Wörner (Hrsg.): ''Architekturführer Dresden.'' Berlin: Reimer, 1997. Richter/Schink: ''Industriearchitektur in Dresden.'' Leipzig: Kiepenheuer, 1997. ==Weblinks== * [http://www.wtbc.de/yenidze.htm Ergänzende Infos zur Yenidze] * [http://www.dresden-lexikon.de/Lexikon/W.htm?y#Yenidze Yenidze bei Dresden-Lexikon.de] * [http://www.1001maerchen.de/ Märchen aus der Kuppel] [[Kategorie:Dresdner Bauwerk]] [[nl:Yenidze]]



Diese Version des Artikels stammt vom 09.02.2006.



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